Komfortbehandlung mit
möglichst wenig Mitarbeit durch den Patienten
Wir
sind bestrebt Verfahren anzuwenden, welche die Mitarbeit des Patienten auf
ein Minimum reduzieren und verwenden möglichst unauffällige sowie
komfortable Zahnspangen. Alle hier vorgestellten Behandlungsvarianten können
die unkomfortable und sehr auffällige
Außenspange
ersetzen:
Flex Developper
Ein Beispiel: Manchmal ist es für eine Behandlung
notwendig, Backenzähne nach hinten zu schieben.

Der Flex-Developer wird fest an der Zahnspange angebracht und ist
von außen unsichtbar. Dabei kann er eine Außenspange komplett
ersetzen. Das Unterkieferwachstum wird durch den
Flex-Developer gefördert und gleichzeitig werden die oberen Zähne nach
hinten verschoben, um im vorderen Bereich Platz zu schaffen. Somit können
unnötige Extraktionen vermieden und die Kiefer optimal ausgerichtet werden.
Wilsonapparatur
Die
Wilson-Apparatur wird vor allem dann angewandt, wenn im Seitenzahnbereich zu
wenig Platz ist und noch nicht alle bleibenden Zähne im Seitenzahnbereich
durchgebrochen sind. Diese Apparatur ist von außen unsicht- bar und kann
ebenfalls die oberen Backenzähne nach hinten schieben. Zusätzlich wird ein
Gummi zwischen Ober- und Unterkiefer gespannt, um das Unterkieferwachstum zu
fördern. Durch den hiermit erreichbaren Platzgewinn im Seitenzahnbereich
kann oftmals das Ziehen von Zähnen verhindert werden.
Pendelapparatur
Es kommt öfters vor, dass ein später
durchbrechender Zahn durch aufgerückte Zahnreihen nicht „normal“ wachsen
kann. Um Platz zu schaffen, müssen die störenden Zähne durch eine
Pendelapparatur zurückgeschoben werden.
Vorher 5 Monate später

Auf dem rechten Foto ist deutlich erkennbar, wie ohne einen Zahn zu ziehen
7 mm Platz geschaffen werden konnte.
Die Pendelapparatur liegt, im Gegensatz zur normalen Zahnspange,
auf der Innenseite des Oberkiefers und ist von außen komplett unsichtbar.
Da sie permanent verankert wird, ist auch keine aktive Beteiligung des
Patienten nötig. Sie ist nicht nur optisch ansprechender, sondern für den
Träger auch
angenehmer zu handhaben.
Minipins
Minipins ermöglichen komplizierte
Verschiebungen von
Zähnen ,
die früher so nicht durchzuführen waren.
Ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden, wo die Zähne als Halt für
die Spange dienen, wird die Apparatur hier am Kieferknochen verankert.
Dadurch schonen die Minipins die Zähne. Diese Methode ist nahezu unsichtbar.
Da sich die Kräfte nun nicht mehr an den anderen Zähnen abstützen, werden
auf diese keine Kräfte ausgeübt. So werden ungewollte Zahnbewegungen durch
den Pin erfolgreich verhindert.
Die Behandlung ist nicht nur komfortabler und viel sicherer, sie vermeidet
auch unnötiges Zähneziehen. Sie ergänzt die übliche Zahnspange, und hilft
unschöne Nackenzüge (Außenbögen) zu vermeiden.
Hier ein Beispiel,
wie mit Hilfe von Minipins die
Frontzähne in den Kiefer zurück-
geschoben werden können.

Auf dem linken Bild sind die
Oberkieferfrontzähne zu weit aus dem Kiefer herausgewachsen und bedecken
dadurch die untere Zahnreihe im vorderen Bereich komplett.
Auf dem rechten Bild ist deutlich zu erkennen, dass dies korrigiert
werden konnte. Die Unterkieferfrontzähne sind nun wieder zu
erkennen, wenn auch noch durch eine Zahnspange verdeckt.
Solche extreme „tiefen Bisse“ wie hier gezeigt,
konnten früher nicht so erfolgreich behandelt werden.
Laut Heilmittelgesetz dürfen keine
Vorher/Nachherbilder mehr veröffent- licht werden. Bitte sehen Sie diese
Kurzgeschichten daher nur als allgemeine Beispiele dafür an, welche
Ergebnisse wir theoretisch erreichen könnten. Ihre persönlichen
Möglichkeiten zeigen wir Ihnen gerne bei einem unverbindlichen
Beratungstermin in unserer Praxis auf.
Generell halten wir es für
sehr sinnvoll, bei unseren Patienten möglichst angenehme und ästhetische
Therapiemittel einzusetzen.
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