Komfortbehandlung mit möglichst wenig Mitarbeit durch den Patienten
Wir sind bestrebt, Verfahren anzuwenden, welche die Mitarbeit des Patienten auf ein Minimum reduzieren und verwenden
möglichst unauffällige sowie komfortable Zahnspangen.
Unsere Komfortapparaturen sind aber nicht nur besonders angenehm und schön zu tragen, sie vermeiden auch die Verwendung der gesundheitsschädlichen Außenspange (oder auch Außenbogen, Headgear).
Der
Headgear hemmt das Oberkieferwachstum und schiebt ihn regelrecht
zurück, so dass die Nasenatmung beeinträchtigt wird. Auch die
Durchblutung des Hirns wird durch den ständigen Druck gestört,
Halswirbel können verschoben und Nerven geschädigt werden!
Das abgebildete Gerät müsste täglich mindestens 14 Stunden getragen werden
und bedarf der ständigen Aufmerksamkeit des Patienten.
Alle hier vorgestellten Behandlungsvarianten können die unkomfortable und sehr auffällige Außenspange ersetzen
Flex-Developer
Ein Beispiel: Manchmal ist es für eine Behandlung notwendig, Backenzähne nach hinten zu schieben.
Der Flex-Developer ist selbst bei geöffnetem Mund
kaum sichtbar.

Der Flex-Developer wird fest an der Zahnspange angebracht und ist von außen unsichtbar. Dabei kann er eine Außenspange komplett ersetzen. Das Unterkieferwachstum wird durch den Flex-Developer gefördert und gleichzeitig werden die oberen Zähne nach hinten verschoben, um im vorderen Bereich Platz zu schaffen. Somit können unnötige Extraktionen vermieden und die Kiefer optimal ausgerichtet werden.
Wilsonapparatur
Die Wilson-Apparatur schafft Platz im Seitenbereich.
Die Wilson-Apparatur wird vor allem dann angewandt, wenn im Seitenzahnbereich
zu wenig Platz ist und dort noch nicht alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Diese Apparatur ist von außen unsichtbar und kann ebenfalls die oberen Backenzähne nach hinten schieben. Zusätzlich wird ein Gummi zwischen Ober- und Unterkiefer gespannt, um das
Unterkieferwachstum zu fördern. Durch den hiermit erreichbaren Platzgewinn im Seitenzahnbereich kann oftmals das Ziehen von Zähnen verhindert werden.
Pendelapparatur
Es kommt öfters vor, dass ein später durchbrechender Zahn durch aufgerückte Zahnreihen nicht „normal“ wachsen kann. Um Platz zu schaffen, müssen die störenden Zähne durch eine Pendelapparatur zurückgeschoben werden.
Vor der Behandlung ... und 5 Monate später!
Auf dem rechten Foto ist deutlich erkennbar, wie ohne einen Zahn zu ziehen 7 mm Platz geschaffen werden konnte.
Die Pendelapparatur liegt, im Gegensatz zur normalen Zahnspange, auf der Innenseite des Oberkiefers und ist von außen komplett unsichtbar. Da sie permanent verankert wird, ist auch keine aktive Beteiligung des Patienten nötig. Sie ist nicht nur optisch ansprechender, sondern für den Träger auch angenehmer zu handhaben.
Minipins
Die Minipins werden am Kieferknochen verankert.
Minipins
ermöglichen komplizierte Verschiebungen von Zähnen, die früher so nicht durchzuführen waren.
Ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden, wo die Zähne als Halt für die Spange dienen, wird die Apparatur hier am Kieferknochen verankert. Dadurch
schonen die Minipins die Zähne. Diese Methode ist nahezu unsichtbar. Da sich die Kräfte nun nicht mehr an den anderen Zähnen abstützen, werden auf diese keine Kräfte ausgeübt. So werden ungewollte Zahnbewegungen durch den Pin erfolgreich verhindert.
Die Behandlung ist nicht nur komfortabler und viel sicherer, sie vermeidet auch unnötiges Zähneziehen. Sie ergänzt die übliche Zahnspange und hilft unschöne Nackenzüge (Außenbögen) zu vermeiden.
Hier ein Beispiel, wie mit Hilfe von Minipins die Frontzähne in den Kiefer zurückgeschoben werden können.
Vor der Behandlung ... und am Ende der Behandlung!
Auf dem linken Bild sind die Oberkieferfrontzähne zu weit aus dem Kiefer herausgewachsen und bedecken dadurch die untere Zahnreihe im vorderen Bereich
vollständig.
Auf dem rechten Bild ist deutlich zu erkennen, dass dies korrigiert werden konnte. Die Unterkieferfrontzähne sind nun wieder zu erkennen, wenn auch noch durch eine Zahnspange verdeckt.
Laut Heilmittelgesetz dürfen keine Vorher-nachher-Bilder mehr veröffentlicht werden. Bitte sehen Sie diese Bilder daher nur als allgemeine Beispiele dafür an, welche Ergebnisse wir theoretisch erreichen können. Ihre persönlichen Möglichkeiten zeigen wir Ihnen gerne bei einem unverbindlichen Beratungstermin in unserer Praxis auf.
Solche extreme „tiefen Bisse“ wie hier gezeigt, konnten früher nicht so erfolgreich behandelt werden.
Generell halten wir es für sehr sinnvoll, bei unseren Patienten möglichst angenehme und ästhetische Therapiemittel einzusetzen.
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